schulhoof_und_jerusalemGastredner des Parteitages des CDU-Stadtverbandes Grevenbroich war am Mittwoch,22. Juni 2011, Handwerkskammerpräsident Wolfgang Schulhoff. Sein Redethema zur Rolle des Handwerks in Wirtschaft und Gesellschaft wurde schnell erweitert um aktuelle Themen der politischen Diskussion. Schließlich saß Schulhoff 19 Jahre lang als CDU-Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Die Euro-Krise, die Verkürzung der Restlaufzeiten der Atomkraftwerke und das fehlende Profil der Union, wurden von Schulhoff kritisch beleuchtet.

Stolz zeigte er sich in einem Rückblick auf die Zeit, als der jetzige Stadtverbandsvorsitzende Benedikt Jerusalem vor über zwanzig Jahren sein Referent war. In die Zeit fiel die große Steuerreform 1986, 88 und 90 sowie die Wiedervereinigung. Unter den Zuhörern waren unter anderem auch Bürgermeisterin Ursula Kwasny, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Landtagsabgeordneter Wiljo Wimmer.
bj-02_-_kleinEine Arbeitsgruppe hatte es vorbereitet, in den Parteigliederungen wurde es diskutiert und nun wurde das Grundwertepapier von der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes einstimmig verabschiedet. Es trägt den Titel "Was bedeutet christdemokratische Politik für Grevenbroich? - Politische Grundwerte bestimmen die Arbeit der CDU". In seiner Einführung machte Stadtverbandsvorsitzender Benedikt Jerusalem deutlich, dass die Union im Gegensatz zu anderen bürgerlichen Wahlangeboten über ein solides Wertefundament verfügt, auf dem das politische Angebot basiert und aus dem die Positionen entwickelt werden.

„Zukunft braucht Herkunft,“ umschreibt Jerusalem griffig den Sinn des Papiers. Damit entziehe sich die CDU der politischen Beliebigkeit und trage Verantwortung für die Menschen. „Wir haben grundsätzliche Werte der Union beschrieben und diese auch für Grevenbroich konkretisiert. Daran lassen wir uns messen,“ so Jerusalem weiter. Er fordert dazu auf, die Zusammenhänge im Willensbildungsprozess besser aufzuzeigen, um den Bürgerinnen und Bürgern die Positionen damit auch besser zu erklären.

In dem Grundwertepapier wird an die Eigenverantwortlichkeit der Menschen, den Leistungsgedanken, die soziale Marktwirtschaft und die finanzielle Solidität erinnert. Schließlich geht es auch um die Beschränkung der kommunalen Verwaltung. „Wenn wir die Breite und Tiefe christdemokratischer Politik besser vermitteln, gehe ich hoffnungsvoll in die nächsten Wahlen. Warum sollten die Bürgerinnen und Bürger sich für andere entscheiden, wenn sie das Original wählen können,“ fragt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende mit Blick auf andere bürgerliche Wahlangebote.

Das Grundwertepapier finden Sie hier: http://www.cdu-grevenbroich.de/20110621279/stadtverband/grundwertepapier.html
40749_r_by_uwe steinbrich_pixelio.deAm Mittwoch, 22. Juni lädt der CDU Stadtverband Grevenbroich alle Mitglieder und Interessierte zu einer offenen Mitgliederversammlung ein. 
Im Mittelpunkt der Veranstaltung wird zum einen ein Vortrag von Prof. Wolfgang Schulhoff, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, über die Rolle des Handwerks in Wirtschaft und Gesellschaft stehen. Zum anderen wird die Versammlung über ein durch eine Arbeitsgruppe des Stadtverbandes in den letzten Monaten erarbeitetes und auch schon in den Ortsverbänden behandeltes Grundsatzpapier beschließen, welches die Charakteristica für die CDU im Ganzen und Grevenbroich im Speziellen herausstellt.

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sam_0180Einige Mitglieder der Senioren-Union Grevenbroich, ergänzt durch Gäste, besuchten Mitte Mai eine große Photovoltaik-Freiflächenanlage in Grevenbroich-Neukirchen. Der Unternehmer und Betreiber Karl-Heinz Schmidt führte die rd. 15 Teilnehmer  durch die Anlage und teilte u.a. folgende Zahlen und Daten den interessierten Besuchern mit:

Der 1.Bauabschnitt in 2007 sowie der 2. Bauabschnitt  in 2009 umfassen eine Gesamtfläche von rd. 45 000 m2 mit einer Gesamtgröße von 13500 m2 Modulfläche. Im Jahr werden  durchschnittlich 770 000 KWSt Solarstrom produziert, was ausreicht,  um ca. 240 Haushalte im Jahr mit Strom zu versorgen. Die erzeugten KWSt Solarstrom  entsprechen in etwa 888 Tsd. Tonnen CO2 -Vermeidung  gegenüber der Braunkohlenverstromung pro Jahr.

Die Ankündigung der Exkursion „zwischen Fauna  und Flora" bestätigte sich zu Recht. Die gesamte Fläche ist durch einen ca. 4 m breiten Grüngürtel abgegrenzt,  ca. 15 Schafe und mehrere Bienenvölker haben  einen ständigen Lebensraum.

Werner Moritz, der Organisator dieser Führung, bedankte sich  namens der Teilnehmer für diese höchst interessante und lehrreiche Führung. In Hinblick auf die  Ereignisse in Japan und der lebhaften Diskussion in Deutschland bzgl. der künftigen Energiequellen eine wichtige Erkenntnis zur persönlichen Meinungsbildung.

wimmer_borzestowskiDieser Frage konnte in den letzten zwei Wochen Max von Borzestowski, Vorsitzender der Schüler Union Grevenbroich, auf den Grund gehen. Bereits im vergangenen Herbst schnupperte er als Teilnehmer des Jugend-Landtages  erstmals in die Landtagsarbeit hinein. Jetzt konnte er im Rahmen eines 2-wöchigen Praktikums beim CDU-Landtagabgeordneten Wiljo Wimmer die „Arbeit" des Jugend-Landtages mit der Realität im nordrhein-westfälischen Parlament vergleichen.

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landtagplenumhoch_grossAm Montag, den 11. Juli 2011, bietet die Schüler Union Grevenbroich eine Fahrt zum Landtag NRW an. Nach einem kleinen Frühstück informiert zuerst der Besucherdienst über die parlamentarische Arbeit, die Tätigkeit der Abgeordneten und die Architektur des Landtagsgebäudes. Anschließend ist eine Diskussion mit unserem Landtagsabgeordneten Wiljo Wimmer MdL vorgesehen.

Die Anreise erfolgt mit dem ÖPNV. Die entstehenden Fahrtkosten müssen selbst getragen werden, können ggf. aber zu 50% erstattet werden. Melden Sie sich dazu mit der Angabe, ob Sie ein Ticket benötigen, bis zum 20. Mai 2011 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! verbindlich an.

Treffpunkt: 8:45 Uhr am Bahnhof Grevenbroich
Ende des Programms im Landtag: ca. 13:00 Uhr
Weitere Infos unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

photovoltaik_491593_r_k_b_by_rainer-sturm_pixelio.deDass Grevenbroich schon jetzt einen beträchtlichen Beitrag zur Kohlendioxidminderung leistet, ist das Ergebnis der fünften Forumsveranstaltung des CDU-Stadtverbandes Grevenbroich am 23. Februar gewesen. Schon mehr als drei Wochen vor dem Atomunglück in Fukushima hatte sich die CDU damit beschäftigt. Es wurde erfreut festgestellt, dass schon jetzt ein maßgeblicher Teil der Grevenbroicher Haushalte mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgt wird. Bereits in der Forumsveranstaltung wurde von Seiten der CDU angeregt, die Stromerzeugung neben den Braunkohle-Großkraftwerken auch aus erneuerbaren Energien weiter auszubauen.

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braunkohle_-_michael_andre_may__pixelio.deDas 6. CDU-Forum beschäftigt sich mit der Frage „Wie profitiert die Region von der Braunkohle?". Als sachkundiger Gesprächspartner steht uns Jörg Kerlen, Abteilungsleiter Regionale Kontakte/Energiepolitik bei RWE Power in Essen zur Verfügung. Er wird auch kurz in das Thema einführen. Das Forum findet statt am

Donnerstag, 7. April 2011, 19.00 Uhr, Bernardus-Saal (Rathaus), Am Markt 1, 41515 Grevenbroich.

Das CDU-Forum ist eine Plattform für die politische Diskussion in Grevenbroich. Wir wenden uns damit an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Nachdem wir beim letzten Mal die regenerative Stromerzeugung in Grevenbroich in den Fokus gerückt haben, wollen wir uns nunmehr der Bedeutung der Braunkohleverstromung zuwenden.

fastenempfang_2011Der CDU-Stadtverband Grevenbroich hatte zu seinem traditionellen Fastenempfang ins Kloster Langwaden eingeladen und rund 150 Vertreter des gesellschaftlichen Lebens der Schlossstadt kamen. Dabei wurde am Tag des schweren Erdbebens und des anschließenden Tsunamis auch im Gebet an die Menschen in Japan gedacht. Pater Prior Bruno hieß die Gäste im Kloster willkommen. In seiner politischen Ansprache machte Bundestagsabgeordneter und CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe deutlich, welche Entlastung der Bund auch für die Kommunen im Zuge der Hartz-IV-Gesetzgebung schafft, indem die Altersgrundsicherung in Zukunft vom Bund vollständig übernommen wird. Dass SPD und Grüne nicht mit Geld umgehen können, zeigte Landtagsabgeordneter Wiljo Wimmer auf. Schon beim Nachtragshaushalt habe die neue Landesregierung offensichtlich gegen die Landesverfassung verstoßen. Der Rhein-Kreis Neuss nimmt dagegen eine erfreuliche Entwicklung, die von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke aufgezeigt wurde. Bürgermeisterin Ursula Kwasny beleuchtete die Erfolgsfaktoren der CDU in Grevenbroich, die vor allen Dingen auf Geschlossenheit basieren. Für den Stadtverbandsvorsitzenden, Benedikt Jerusalem, war die Veranstaltung ein Beleg für die tiefe Verwurzelung der Union in der Bürgerschaft.


11-03-12_lpt__siegenBeim CDU-Landesparteitag in Siegen hat der Landesvorsitzende der nordrhein-westfälischen CDU, Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, den Startschuss für die dritte Staffel der „Zukunftsakademie NRW" zur Förderung des politischen Nachwuchses der CDU in Nordrhein-Westfalen gegeben. Zu den insgesamt 60 Stipendiaten gehören auch zwei Nachwuchspolitiker aus dem Rhein-Kreis Neuss: Florian Merker (19) aus Grevenbroich und Alana Schiffer (20) aus Dormagen.

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