gand norbertSehr ge­ehr­te Da­men und Her­ren!

Das ab­ge­lau­fe­ne Jahr war ge­kenn­zeich­net durch die au­ßer­plan­mä­ßi­ge Land­tags­wahl am 13.05.2012. Das Er­geb­nis die­ser Wahl war, wie al­le wis­sen, lei­der un­er­freu­lich. Die CDU hat ei­ne doch emp­find­li­che Schlap­pe hin­neh­men müs­sen. Be­son­ders be­trü­blich war, dass Wil­jo Wim­mer, un­ser Land­tags­kan­di­dat, nicht wie­der­ge­wählt wu­rde.

 

Wil­jo Wim­mer möch­te ich doch ei­ni­ge be­son­de­re Wor­te wid­men:

 

Wil­jo Wim­mer hat in sei­ner Zeit als Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter ein sehr en­ges Ver­hält­nis zur Gre­ven­broi­cher CDU ge­habt. Dies do­ku­men­tier­te sich nicht nur da­rin, dass er hier in Gre­ven­broich stän­dig vor Ort war und an ei­ner Viel­zahl von Ver­an­stal­tun­gen teil­ge­nom­men hat. Er hat­te im­mer ein of­fe­nes Ohr für die an­fal­len­den Prob­le­me und nahm auch ak­tiv an der Gre­ven­broich Po­li­tik mit teil. Um­so be­trü­bli­cher war es für uns, dass Wil­jo Wim­mer es nicht mehr ge­schafft hat, in den Land­tag ein­zu­zie­hen. Wir möch­ten uns an die­ser Stel­le noch­mals herz­lich für das En­ga­ge­ment und den Ein­satz von Wil­jo Wim­mer be­dan­ken und ihm wei­ter­hin für sei­ne po­li­ti­sche Zu­kunft al­les Gu­te wün­schen.

 

Den Wahl­kampf mit Wil­jo Wim­mer ha­ben wir en­ga­giert und mit ei­ner Viel­zahl von Ver­an­stal­tun­gen ge­führt.

In den ein­zel­nen Orts­ver­bän­den wur­den Stän­de er­rich­tet, in der In­nen­stadt wa­ren ins­ge­samt an acht Ter­mi­nen auf dem Markt­platz Stän­de auf­ge­baut. Noch bei der Ab­schluss­ve­rans­tal­tung am Sams­tag auf dem Markt­platz, die man eben­falls als durch­aus er­folg­reich an­se­hen kann, wa­ren wir noch gu­ter Din­ge, weil sich nie­mand das dann ein­tre­ten­de ka­ta­stro­pha­le Er­geb­nis vor­stel­len konn­te.

In der Fol­ge galt es, die Grün­de auf­zu­ar­bei­ten.

Dies ist bei uns im Vor­stand in ei­ner ei­gens hier­für vor­ge­se­he­nen Sit­zung aus­führ­lich ge­sche­hen. Na­tür­lich folg­te, wie nicht an­ders zu er­war­ten, lan­des­weit ei­ne def­ti­ge Kan­di­da­tenschelte be­züg­lich des Spit­zen­kan­di­da­ten Rött­gen, die dann auch zu ent­spre­chen­den Än­de­run­gen und Er­neuerungen im Vor­stand der Lan­de­spar­tei ge­führt hat. Ich den­ke mit Lau­mann und Laschet an der Spit­ze hat die Lan­des-CDU die Chan­ce, sich zu re­ge­nerieren und die Wäh­ler­schich­ten zu­rück­zu­ge­win­nen, die sie si­cher­lich auch durch ei­ge­nes Ver­schul­den ver­lo­ren hat.

 

Wie ich be­reits an an­de­rer Stel­le aus­ge­führt ha­be, muss die CDU ins­be­son­de­re in Zu­kunft ei­ne grö­ße­re Bür­ger­nä­he prak­ti­zie­ren.

Nach­dem wir uns vor der let­zten Kom­mu­nalwahl viel zu sehr mit uns selbst be­schäf­tigt ha­ben, kann man mit Fug und Recht die Fest­stel­lung tref­fen, dass die CDU In­zwi­schen nach au­ßen har­mo­nisch und ein­heit­lich auf­tritt. Der Stadtver­band­svors­tand hat den Orts­ver­bän­den ge­gen­über die An­re­gung aus­ge­ge­ben, Bür­ger­ver­samm­lun­gen in un­ter­schied­lichs­ter Form durch­zu­füh­ren, sei es als Stamm­tisch, als Bür­ger­fo­rum oder als Dis­kus­sionsforum und die­se ko­or­di­niert. Hier­von ha­ben die Orts­ver­bän­de bis auf we­ni­ge Aus­nah­men durch­gän­gig Ge­brauch ge­macht, so dass wir seit De­zem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res in den un­ter­schied­li­chen Stadt­tei­len the­men­be­zo­gen ein bis zwei Ver­an­stal­tun­gen, manch­mal auch mehr durch­ge­führt ha­ben. Da­rü­ber hi­naus gibt es orts­be­zo­gen wei­ter­hin Tra­di­ti­onsstamm­ti­sche, die in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den statt­fin­den.

 

Wir hat­ten im Ja­nu­ar ei­ne Dis­ku­ssionsveranstaltung im Al­ten Schloss mit dem The­ma Ge­stal­tung Schul­land­schaft un­ter Fe­der­füh­rung un­se­res Mit­glie­des und lang­jäh­ri­gen Di­rek­tors des Nor­bert-Gymnasium Knechts­te­den Jo­sef Zan­ders. Die Dis­kus­sion war äu­ßerst ziel­füh­rend, die Res­onanz war über­wäl­tigend mit über 100 Per­so­nen Be­tei­li­gung.

Die Ver­an­stal­tung hat letzt­end­lich da­zu ge­führt, dass der Eltern­wil­le als ent­schei­den­des Kri­te­rium für die Ent­schei­dung der Schul­form im Hin­blick auf die krän­keln­den Haupt­schu­len be­schlos­sen wur­de und ein Par­tei­en­streit über die zu wäh­len­de Schul­form ver­mie­den wur­de. Im Par­tei­en­streit je­den­falls wä­ren wir man­gels ent­spre­chen­der Mehr­heit haus­hoch un­ter­le­gen. Dies konn­te so ver­mie­den wer­den. Ob al­ler­dings die zwei­te Ge­samt­schu­le, die sich letzt­end­lich als Schul­form als do­ku­men­tier­ter El­tern­wil­le durch­ge­setzt hat, die rich­ti­ge Wahl war, wird sich letzt­end­lich im Ver­lau­fe der Jah­re zei­gen.

 

Im Ver­lau­fe des Wahl­kamp­fes für die Land­tags­wahl fand ei­ne wei­te­re in­te­res­san­te Dis­kus­sionsveranstaltung im Au­er­bach­haus mit dem Eu­ro­paab­geordneten Reul statt, die eben­falls po­si­ti­ve Re­so­nanz fand.

 

Heu­te freu­en wir uns, ich hat­te es bei der Be­grü­ßung schon an­ge­kün­digt, dass Herr Ecke­hard See­gers uns zum The­ma "Nach­hal­tig­keit", näm­lich zum Ge­schäfts­mo­dell des Che­mie­par­kes in Dor­ma­gen zum nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­ten ei­nen in­te­res­san­ten Vor­trag hal­ten wird, der auch für uns in un­se­rer Land­schaft zwi­schen zwei Groß­be­trie­ben und dem hier an­säs­si­gen Mit­tel­stand von gro­ßem In­te­res­se sein dürf­te.

 

Auch wäh­rend des Wahl­kamp­fes zur Land­tags­wahl fand im Ber­na­dus­saal ein Kol­loquium mit dem Ge­ne­ral­sek­re­tär der CDU, un­se­rem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten, Her­mann Grö­he, statt. Be­son­der­heit die­ses Kol­lo­qui­ums war die schwer­punkt­mä­ßi­ge Be­tei­ligung von Schü­lern, die engagierte und in­te­res­san­te Fra­gen an Her­mann Grö­he und Wil­jo Wim­mer stel­len durf­ten.

 

Die Se­nio­re­nu­nion hat ein über­all sicht­ba­res Prob­lem in un­serer Stadt an­ge­spro­chen, näm­lich das Prob­lem der, ich sag’s mal   "Ver­mül­lung". Zwi­schen­zeit­lich ha­ben wir ei­nen ent­spre­chen­den An­trag im Rat, an­de­re Frak­tio­nen eben­falls, aber wir auch, ge­stellt und die Stadt hat ein Kon­zept er­ar­bei­tet, das der­zeit dis­ku­tiert wird.

Da­rü­ber hi­naus ha­ben wir aber, was he­raus­zu­he­ben ist und sehr wich­tig er­scheint, un­se­rer­seits auch Ak­tio­nen durch­ den Orts­ver­ban­d und die Se­nio­re­nu­nion durch­ge­führt. Wir ha­ben in be­stimm­ten Be­rei­chen der Stadt Säu­be­rungs­ak­tio­nen or­ga­ni­siert, auch um zu do­ku­men­tie­ren, dass wir uns die­sem Prob­lem nicht nur theo­re­tisch son­dern auch prak­tisch an­neh­men. In ers­ter Li­nie dürf­te es je­doch ein Prob­lem der Köp­fe sein, denn Ver­müllung ent­steht nicht au­to­ma­tisch, son­dern hat et­was mit der Hand­lungs­wei­se von Men­schen zu tun und dass wie­de­rum hat et­was mit Er­zie­hung zu tun. Ich den­ke, dass da so­wohl die Schu­len als auch Kin­der­gär­ten ge­fragt sind, ih­rer­seits auf Kin­der in erzieherischer weise hin­zu­wir­ken.

 

Mei­ne Da­men und Her­ren, die­ser Be­richt er­hebt kei­nen An­spruch auf Voll­stän­dig­keit. Er soll­te viel­mehr ei­nen Ab­riss über ei­ni­ge Tä­tig­kei­ten so­wohl des Vor­stan­des als auch an­de­rer Or­ga­ni­sa­tio­nen des Stadt­ver­ban­des bie­ten.

 

Sach­po­li­tisch sind wir in der schwie­ri­gen Si­tua­ti­on, im Rat der Stadt Gre­ven­broich zwar die größ­te Par­tei zu sein, die auch den Bür­ger­meis­ter stellt, nicht je­doch die Mehr­heits­par­tei ist. Wir sind nicht in der La­ge, al­lei­ne oder mit ei­nem Ko­ali­ti­onspartner Ent­schei­dun­gen zu er­zwin­gen. Viel­mehr be­nö­tig­ten wir für al­le Ent­schei­dun­gen ent­we­der die SPD oder aber meh­re­re an­de­re, klei­ne­re Par­tei­en. Die­ses Ge­schäft ist äu­ßerst müh­selig. Man macht sich, und das zeigt sich im­mer wie­der, er­press­bar, wird auch er­presst und muss un­ter Um­stän­den auch Kom­pro­mis­se ein­ge­hen, die man in ei­ner an­de­ren po­li­ti­schen Si­tua­ti­on ver­mie­den hät­te. Den­noch ist es im In­te­res­se der CDU als der qua­si Re­gie­rungs­par­tei und im In­te­res­se der Bür­ger­meis­te­rin, die Stadt Gre­ven­broich wei­ter ent­wi­ckeln und dem Bür­ger po­si­ti­ven Aus­wir­kun­gen die­ser Wei­ter­ent­wick­lung dar­bie­ten zu kön­nen. Dies geht nur im Zu­sam­men­schluss mit an­de­ren Par­tei­en. Wir wür­den uns al­so selbst scha­den, wenn wir nicht ver­su­chen wür­den, die­ Din­ge, die wir als po­si­tiv für den Bür­ger er­ach­ten und in der Durch­set­zung als not­wen­di­g an­se­hen, nicht in Ko­ope­ra­ti­on mit an­de­ren Par­tei­en zur Durch­füh­rung zu brin­gen. Ich möch­te vier The­men he­raus­grei­fen, die im Mo­ment ne­ben vie­len an­de­ren ein­zel­nen Ent­schei­dun­gen die Schwerpunkte der po­li­ti­schen Tä­tig­keit sind.

 

Dies ist zum ei­nen der Haus­halt. Wir ha­ben, und das war rich­tig so, durch Gut­ach­ten überp­rüfen las­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wo man Stell­schrau­ben ver­än­dern kann, um zu ei­nem aus­ge­gli­chen Haus­halt zu ge­lan­gen. Das Er­geb­nis von zwei hier­für prädestinierten Gut­ach­tern, ei­nem pri­va­te­n und ei­nem öf­fent­li­chen, war: Die Stadt kann ein aus­ge­gli­chenen Haus­halt nicht leis­ten. Dies­e Be­gut­ach­tung lässt viel­mehr die Schluss­fol­ge­rung, dass Bund und Land ih­re Ge­set­ze än­dern und die Ko­mmunen mit aus­rei­chen­den Mit­tel aus­stat­ten müs­sen, da­mit die­se die Pflicht­auf­ga­ben, die Land und Bund den Kom­mu­nen auf­er­le­gen, er­fül­len kön­nen.

 

Es geht nicht an, dass Kom­mu­nen mit im­mer neu­en Pflicht­auf­ga­ben be­las­tet wer­den, Land und Bund sich aber aus ih­rer Ver­ant­wor­tung dann her­auss­teh­len, wenn es um die Fi­nan­zie­rung die­ser An­ge­le­gen­hei­ten geht. Wei­ter­hin drü­cken uns in ganz ent­schei­den­der Wei­se die Um­la­gen des Krei­ses und des Land­schafts­ver­ban­des. Doch auch der Kreis und die Land­schafts­ver­bän­de ha­ben ih­re Exis­tenz­be­rech­ti­gung und leis­ten Auf­ga­ben für die All­ge­mein­heit, die be­zahlt wer­den müs­sen. Ich spre­che hier ins­be­son­de­re über die So­zi­al­hil­fe. So­zia­lhilfe ist et­was, was der so­zia­le Rechts­staat zu Recht dem Bür­ger als so­zia­le Ab­federung und so­zia­les Netz dar­bie­tet.

 

Auch die­se So­zi­al­hil­fe un­ter­liegt ma­nnig­fal­ti­gem Miss­brauch und darf nach dies­sei­ti­ger Auf­fas­sung ei­ner Re­form. Die Kos­ten der Grund­si­che­rung wer­den dan­kens­wer­ter­wei­se nun­mehr vom Bund über­nom­men. In­so­weit hat der Bund die rich­ti­ge Kon­se­quenz ge­zo­gen. Nur das ist nicht aus­rei­chend. Die Las­ten aus dem SBG II drü­cken uns nach wie vor. Sie wer­den uns vom Kreis auf­ge­bür­det durch die Um­la­ge. Wir sind nicht in der La­ge, die­se Kos­ten im Rah­men ei­nes aus­ge­gli­che­nen Haus­hal­tes zu Schul­tern.

 

Mei­ne Da­men und Her­ren, wir wer­den uns in Zu­kunft un­ter Um­stän­den auch da­mit ab­fin­den müs­sen, dass die Ein­nah­men­sei­te schrumpft. Wir al­le wis­sen, dass durch die Ent­schei­dun­gen im Um­welt­be­reich, die Ab­kehr vom Atom­strom und die Zu­wen­dung zu re­ge­ne­ra­tiven Ener­gien da­zu füh­ren wird, dass Ener­giek­osten stei­gen werd­en und mög­li­cher­wei­se auch er­heb­li­che In­ves­ti­tio­ne­n der Ener­gie­wirt­schaft not­wen­dig sind. Dies könn­te auch für uns zu ne­ga­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf der Ein­nah­men­sei­te füh­ren. Hier­mit soll­ten wir uns ver­traut ma­chen.

 

Auf­ga­be der Kom­mu­ne ist es in ers­ter Li­nie, sich um Das­eins­für­sor­ge und Bür­ger zu küm­mern. Dies be­deu­tet, wir wol­len, und das hat die Bür­ger­meis­te­rin auch he­raus­ge­stellt, un­se­ren Bür­gern auch in Zu­kunft ei­ne Stadt bie­ten, in der sich der Bür­ger wohl fühlt. Das be­deu­tet, wir wer­den die­se Stadt wei­ter ent­wi­ckeln müs­sen. Dies wie­de­rum hat zur Fol­ge, dass wir in­ves­tie­ren müs­sen.

 

Un­ge­ach­tet des­sen müs­sen wir in Zu­kunft auch spa­ren. Wir müs­sen al­so über­le­gen, wo kön­nen wir Kos­ten ein­spa­ren, die über­flüs­sig sind. Die Stadt er­le­digt ei­ne Viel­falt von Auf­ga­ben, die auch von an­de­ren Städ­ten über­schnei­dend und vom Kreis über­schnei­dend er­le­digt wer­den.

 

Es ist völ­li­ger Un­sinn z.B. zwei Aus­län­de­räm­ter in ei­ner Stadt zu be­trei­ben, es ist sinn­voll, bei der Feu­er­wehr Sy­ner­gieeffekte zu su­chen und zu er­zie­len. Glei­ches ist eben­falls in an­de­ren Ar­beits­be­rei­chen mög­lich. Dort steckt ei­ne Men­ge Spiel­raum, der es er­mög­licht, Geld einzuspa­ren.

Ein The­ma, wel­ches in den nächs­ten Jah­ren um­ge­setzt wer­den muss, ist der Neu­bau des Ba­des. Beim Bad zeigt sich in welch wun­der­sa­mer Wei­se In­ves­ti­tio­ne­n zu Ein­spa­ref­fek­ten füh­ren kön­nen. Das der­zei­ti­ge Bad ist ein Moloch und wird je­des Jahr sub­ven­tio­niert mit ca. 1.200.000,00 €. Das heißt, dies ist der un­ge­deck­te Be­trag, den die Stadt zu­schie­ßen muss, um das Bad zu be­trei­ben. Das neue Bad hät­te Be­triebs­kos­ten, die auf­grund der ener­ge­tisch güns­ti­ge­ren Vo­raus­set­zun­gen er­heb­lich ge­rin­ger wä­ren. Die Be­triebs­kos­ten und die Kos­ten für die Til­gung und Zin­sen die­ses Ba­des sind ins­ge­samt ge­rin­ger als die Ko­sten, die wir nun­mehr auf­wen­den für das der­zei­ti­ge Bad. Wenn der steu­er­li­che Quer­ver­bund zu­sätzl­ich auch noch ge­neh­migt wür­de, wür­den wir so­gar er­rei­chen, dass die dies­be­zü­gli­chen Ko­sten beim Neu­bau die

Be­triebs­kos­ten ein­schließ­lich der Til­gungs- und Zins­kos­ten um 25% güns­ti­ger wä­ren als beim al­ten Bad. Un­ge­ach­tet die­ser Prob­le­ma­tik sind wir der Mei­nung, dass ei­ne Stadt wie Gre­ven­broich über ein Bad ver­fü­gen muss, zum ei­nen, um fa­mi­lien­freund­li­che Frei­zeit­be­tä­ti­gung zur Ver­fü­gung zu stel­len, zum an­de­ren aber auch, um Kin­dern zu er­mög­li­chen, schwim­men zu ler­nen, und um letzt­end­lich auch den An­for­de­run­gen des Schul­spor­tes ge­recht zu wer­den. Die ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten zwin­gen uns bei der in Gre­ven­broich be­ste­hen­den Si­tua­ti­on ein Schwimm­bad vor­zu­hal­ten. An­sons­ten wä­ren an­de­re bau­li­che Maß­nah­men im Sport­be­reich not­wen­dig, die zu er­heb­lich hö­he­ren In­ves­ti­tio­nen füh­ren wür­den.

 

Des wei­te­ren wer­den wir uns mit der Städ­te­pla­nung so­wohl in den Orts­ker­nen der ein­zel­nen Stadt­tei­le als auch in der In­nen­stadt be­fas­sen. In der In­nen­stadt steht die Ver­le­gung des Bau­ho­fes an vom Flut­gra­ben zur Stra­ße am Rit­ter­gut. Das Bau­vor­ha­ben wird durch die SEG durch­ge­führt wer­den. Die Bau­ten wer­den an­schlie­ßend an die WGV ver­pach­tet wer­den. Die Ko­or­di­na­tions­ge­sprä­che über Um­fang und Fi­nan­zie­rung des Vor­ha­bens be­fin­den sich der­zeit in der ent­schei­den­den Pha­se. Mit der Ver­le­gung des Bau­ho­fes ist na­tür­lich auch die Mög­lich­keit ge­ge­ben, die­se Arial in adä­qua­ter Wei­se städ­te­baul­ich zu ge­stal­ten. Der Flut­grab­en ist be­reits um­ge­stal­tet wor­den durch die Bau­vor­ha­ben des Bau­ve­reins in Ko­ope­ra­ti­on mit der Stadt und För­de­rungs­maß­nah­men des Lan­des.

 

Im Rah­men der städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lungs­maß­nah­men, die vom Land ge­för­dert wer­den, wird un­ser Au­gen­merk auch auf der Um­ge­stal­tung des Bahn­hof­kar­rees lie­gen.

 

Mei­ne Da­men und Her­ren, all die­se Pro­jek­te hat die CDU maß­ge­bend mit auf den Weg ge­bracht. Dies trifft be­son­der­s auf die In­nens­tadt­ges­tal­tung und auch auf die Ver­le­gung des Bau­ho­fes zu, wo die CDU als ein­zi­ge ge­gen den Ver­bleib des Bau­ho­fes am Flut­gra­ben ge­stimmt hat und der Rat sei­ne of­fen­bar fal­sche Ent­schei­dung zu­rück­neh­men muss­te und dem An­sinnen der CDU letzt­end­lich ge­folgt ist.

 

Wir be­an­spru­chen wei­ter­hin die Mei­nungs­füh­rer­schaft in die­ser Stadt und müs­sen sie pfle­gen durch Kon­takt mit dem Bür­ger und in Rück­kopp­lung hier­zu ver­su­chen, Über­zeu­gungs­ar­beiten bei po­li­ti­schen Geg­nern zu leis­ten um im Rat po­li­ti­sche Mehr­heiten zu er­wir­ken und auf die­se Art und Wei­se im In­te­res­se un­se­rer Bü­rger die für die Stadt Gre­ven­broich not­wen­di­gen rich­tungs­wei­sen­den Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.

 

 

Mei­ne Da­men und Her­ren!

 

Ich dan­ke für Ih­re Auf­merk­sam­keit!