Aufstellungsversammlung LandtagWir gratulieren Heike Troles, der CDU-Landtagskandidatin im Wahlkreis Dormagen/ Grevenbroich/ Rommerskirchen, zu ihrem hervorragenden Ergebnis bei der Aufstellungsversammlung! Gemeinsam mit ihr kämpfen wir für einen Politikwechsel in Nordrhein-Westfalen.

Kulturzentrum Sinsteden 1Die Frauen des Vorstandes der CDU Frauen Union Grevenbroich boten jetzt im Rahmen ihres
Jahresprogramms eine Führung durch das Kulturzentrum Sinsteden an. Gleichzeitig gab es
dabei in ungezwungenem Rahmen die Gelegenheit des politischen Austausches mit aktiven
Politikerinnen unserer Stadt über aktuelle Themen. So begleitete neben der Vorsitzenden
Maria Becker u. a. Heike Troles, die Wunschkandidatin für das CDU-Landtagsmandat des
CDU-Stadtverbandes Grevenbroich, Ratsfrau Susanne Wasen und Bürgermeisterin a. D.
Ursula Kwasny die interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gruppe.

Einrichtungsleiterin Dr. Kathrin Wappenschmidt erklärte in eindrucksvoller Weise die
Entstehungsgeschichte des ehemalig landwirtschaftlich genutzten Hofes, der heute in liebevoll
hergerichtetem Zustand den Besuchenden einen interessanten Eindruck mit regelmäßig
wechselnden Ausstellungen zu Kunst und Landwirtschaft vermittelt. Die aktuelle Ausstellung
„Erdapfel oder Grundbirne“ berichtet über die Entwicklung des Kartoffelanbaus im Rheinland.

Danach folgte ein Rundgang über das Gelände und die Gartenanlage zu einer Halle, in der
landwirtschaftliche Geräte gezeigt werden. Sie geben einen wunderbaren Überblick über die
Entwicklung des Rüben- und Getreideanbaus. Hieran grenzt der wissenschaftliche
Geflügelhof, in dem Gänse, Enten, Tauben und Hühner der unterschiedlichsten Rassen
erkundet werden können. In zwei weiteren Hallen haben die Skulpturen des Bildhauers Ulrich
Rückriem ein neues Zuhause gefunden, die die Teilnehmenden in aller Ruhe zum Abschluss
der Führung auf sich einwirken lassen konnten.

Abschließend gab es bei strahlendem Wetter am „Café Stüffje“ Gelegenheit zu entspannten
Gesprächen bei Reibekuchen und anderen Genüssen, die einen weiteren Besuch empfehlen.


Bildtext: Heike Troles und Susanne Wasen (links im Bild) und weitere Teilnehmende der 
Führung durch das Kulturzentrum Sinsteden mit Frau Dr. Wappenschmidt (Bildmitte)
Bildquelle: Frauen Union Grevnbroich, Abdruck frei!

blaue plaketteEs ist gut, dass die Autoindustrie durch immer schärfer werdende Gesetze und Verordnungen zum positiven Handeln in Sachen Schadstoffausstoß geleitet wird.
Aber die Einführung einer "Blauen Plakette" wäre zum jetzigen Zeitpunkt das falsche Signal! Ein übereifriges Einführen wie von Rot-Grün gefordert, unterstreicht deren unausgegorene Verbotspolitik. Haben wir in jüngster Zeit nicht am Beispiel der Energiewende genügend erfahren müssen, dass unabhängig von der Richtigkeit der Sache ein vorheriges Überlegen sinnvoll ist! Schnellschüsse waren noch nie ein geeignetes Mittel.
Derzeit haben ca. 95% der Dieselfahrzeuge keine Euronorm 6, dürften somit nicht mehr in unsere Innenstädte. Davon sind neben dem „Otto“ Normal-Bürger aber viele Unternehmer, Mittelständler und Berufspendler. Hier würde die kurzfristige Einführung verheerende Folgen haben.
Wir müssen die Autoindustrie dazu bringen, dass die umweltfreundlichen Techniken zum
Einsatz kommen. Hier darf es keinen Lobbyismus geben! Aber die von Rot-Grün geforderte Verbots-Initiative für Dieselfahrzeuge in Innenstädten ist falsch und unsinnig!

Auch für Städte mit Mittelzentren wie Grevenbroich wäre dies ein falsches Handeln. Gerade macht uns die Grevenbroicher Innenstadt schon genug Sorgen aufgrund des hohen Leerstandes. Politik, Verwaltung und Bürger suchen nach jedem sich zeigenden Strohhalm zur Rettung und Verbesserung unserer Innenstadt. Okay, die Verwaltung ist bemüht, aber die Absichtserklärung zur Innenstadtsatzung war aus Sicht der CDU-Fraktion ein negatives Beispiel, daher hatten wir sofort unsere ablehnende Haltung dargestellt. Statt einer Bevormundung der Geschäftsleute ist hier viel mehr Unterstützung durch die Verwaltung zu leisten. Net kalle, donn!!! Auch die Eigentümer sollten sich an diesem Handeln endlich beteiligen!

Wenn dann auch noch 95% aller Dieselfahrzeuge außerhalb der Innenstadt parken sollen, dann gute Nacht Grevenbroich! Vielleicht wird dann ein Shuttle zum Grevenbroicher Krankenhaus eingerichtet, vorausgesetzt, dass es unser geschätztes Krankenhaus dann noch gibt.

Leider müssen wir immer mehr feststellen, dass so mancher Vorschlag aus Politik, Verwaltung und auch aus der Bürgerschaft nicht wirklich überlegt ist. So ist unsere Zeit!

Aber für das bessere Verständnis der Bürger für die städtische Situation, zumindest wenn es um den sehr komplizierten Haushalt geht, hat sich die CDU-Fraktion im letzten Hauptausschuss stark gemacht. Unser Vorschlag, dass die Verwaltung regelmäßige Bürger-Informationsveranstaltungen zum Haushalt anbieten soll, wurde allseits gut aufgenommen. Damit sind wir noch nicht beim von anderer Seite geforderten Bürgerhaushalt, aber zuerst lernen und verstehen um dann handeln zu können ist sicherlich kein falscher Weg. Und schließlich wären solche Informationsveranstaltungen für alle Bürger (bei entsprechender offizieller Ankündigung) viel transparenter, als in kleinen Facebook-Gruppen darüber zu diskutieren.

Lasst uns alle Grevenbroich nach vorne bringen, wir sind gerne für gute Ideen unterstützend dabei.

Frauen Power im 7 er Pack AusschnittDie CDU Frauen Union Grevenbroich lud gemeinsam mit dem Fachbereich Kultur und den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Grevenbroich und des Rhein-Kreises Neuss zum Internationalen Frauentag wieder zu einer Lesung in die Stadtbücherei ein.Unter dem Motto
"Stichwort: Frauen!“ und dem Titel "Die Sandwich-Generation – Leben zwischen Beruf, eigener Familie und alten Eltern“ bereitete die Autorin Dorothee Döring den zahlreichen Besucherinnen einen interessanten und nachdenklichen Abend.
„Denn immer mehr Menschen tragen die Verantwortung für drei Generationen: für sich selbst, ihre Kinder und ihre eigenen Eltern und sind oft auch noch dem Druck am Arbeitsplatz ausgesetzt!“ Sehr anschaulich und einfühlsam schilderte Frau Döring die dadurch vor allem
Frauen betreffende Mehrfachbelastung. Doch sie zeigte auch Wege auf, wie dieser Spagat zu schaffen ist, indem eine neue Familienkultur geschaffen und die tägliche Last auf vielen Schultern verteilt wird.
In der anschließenden regen Diskussion brachten die Zuhörerinnen zum Ausdruck, dass sie sich vielfach in den Schilderungen wiederfanden, und waren dankbar für die aufgezeigten Lösungswege und Anregungen, wie trotz allem die Verwirklichung von Lebenszielen und Lebensplanung möglich ist.
Die Veranstalterinnen waren sehr zufrieden und sich einig, dass sie die gemeinsamen Lesungen auch in den Folgejahren weiterführen möchten.


Bildtext: Ulrike Kreuels, Gleichstellungsbeauftragte Rhein-Kreis Neuss, Elke Wowra,
Fachbereich Kultur Stadt Grevenbroich, Andrea Heinrich, Gleichstellungsbeauftragte Stadt
Grevenbroich, Maria Becker, Vorsitzende Frauen Union Grevenbroich, Autorin Dorothee
Döring und CDU-Ratsfrauen Susanne Wasen und Heike Troles
Bildquelle: Frauen Union Grevenbroich, Abdruck frei!

Lärm Ruhe„So wird jedes Schützen- oder Schulfest zu einem Lärmproblem“
„Einmal mehr zeigt sich, wessen Geistes Kind die rot-grüne Landesregierung ist. Über einen Erlass will Umweltminister Johannes Remmel Schützen-, Volks- und Straßenfesten sowie anderen öffentlichen Veranstaltungen wie Karneval offenbar den Garaus machen“, beklagt CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Kaiser. „Ich frage mich, was den Umweltminister antreibt? Letztes Jahr die Idee der Katzen-Volkszählung und jetzt das. Im Entwurf des Freizeitlärmerlasses schreibt das NRW-Umweltministerium für bestimmte Veranstaltungen in ortsnahen Lagen oder in Ortskernen eine strikte Obergrenze von 65 Dezibel (dB) vor. Das entspricht dem Geräuschpegel eines lauten Gesprächs oder von Kantinenlärm“, erklärt Kaiser. „Bei unseren Schützenfesten geht es aber schon mal lauter zu als in der Ministeriumskantine!“
Bisher wurden den Kommunen bei der Genehmigung von Freizeitveranstaltungen Freiräume zugestanden, nun sollen sie verstärkt von Vereinen und anderen Ausrichtern Schallschutzgutachten einfordern, die bis zu 3.000,- Euro kosten können. „Das kann ein kleiner Schützenverein gar nicht bezahlen“. Der Vorsitzende der Christdemokraten im Grevenbroicher Rat befürchtet zudem, dass mehr Anwohner mit Blick auf den Erlass gegen die Volksfeste klagen. Kaiser weiter: „Über den Lärmschutz lässt sich theoretisch jede Veranstaltung kippen. Die vom grünen Umweltminister formulierten Ziele sind vollkommen unrealistisch. Selbst lachende und kreischende Kinder beim Kasperletheater verursachen mehr Lärm. So wird selbst jedes Schulfest zu einem Lärmproblem“, ist sich der Neukirchener und aktive Schütze sicher.
Nur auf den ersten Blick hat sich nichts geändert, maßgebend sind die Festsetzungen bei Erteilung der Ausnahmegenehmigung. Die Änderungen der Freizeitlärmrichtlinie beziehen sich im Wesentlichen auf die §§ 9+10 des Lärmimmissionsschutzgesetzes und werden durch die Genehmigungsbehörden erwartungsgemäß eher kritisch ausgelegt, wie man am Beispiel der Loveparade in Duisburg unschwer erkennen konnte. Neben den Kosten für Gutachten oder selbstverantwortlicher Eigenüberwachung wäre auch die Verschiebung der Nachtzeiten ein großes Problem, denn dann gibt es bald kein feiern mehr an Sonntagen, Montagen und Dienstagen! Bislang haben die Genehmigungsbehörden einen deutlich höheren Ermessensspielraum als künftig geplant.
Mit dieser Einschätzung steht der CDU-Chef Kaiser übrigens nicht alleine, allerdings sieht er dies anders als der Grevenbroicher Bürgermeister Klaus Krützen. Dieser hatte unlängst über Facebook gepostet, dass eine Verschärfung jeder Grundlage entbehre.
Er fordert die rot-grüne Landesregierung auf, die von Umweltminister Remmel verlangte Verschärfung zu kippen. Dabei hofft er auf die Unterstützung des gesamten Grevenbroicher Stadtrates einschließlich dem Bürgermeister Krützen.